Hybrid Work

Die Entwicklung unserer Arbeitswelt


Mit Hybrid Work - auch New Work - wird der globale und digitale Wandel in unserer Arbeitswelt bezeichnet. Die moderne Entwicklung bewegt sich weg vom klassischen 9-to-5-Job mit festen Arbeitszeiten und räumlicher Gebundenheit. Hybride Arbeit verbindet die Vorteile aus Büroarbeit und mobiler Arbeit. Werden die notwendigen Voraussetzungen im Unternehmen geschaffen, bietet Hybrid Work zahlreiche Vorteile, sowohl auf Seiten von ArbeitnehmerInnen, ArbeitgeberInnen und gesellschaftlich.

Welche hybriden Arbeitsmodelle gibt es?

Wenn ein Unternehmen in seinen Stellenanzeigen mit Hybridoffice wirbt, kann das vieles bedeuten. Denn Hybrid Work hat viele Abstufungen. Bei dem modernen, meist digitalen Arbeitsmodell gibt es zwei Dimensionen: ARBEITSORT und ARBEITSZEIT

Faktisch entscheidet jedoch nur der Arbeitsort über die Art des hybriden Arbeitens. Davon existieren folgende Abstufungen:

„Office First“

Das Büro bleibt der bevorzugte Platz zum Arbeiten, Homeoffice und dergleichen gibt es nur in Ausnahmefällen.

Teilflexibel

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, an wenigen Tagen im Monat remote zu arbeiten.

Vollflexibel

Alle Angestellten sind komplett flexibel bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes.

„Remote First“

Das Homeoffice bzw. der Telearbeitsplatz ist der Standard-Arbeitsplatz, ein Treffen im Büro gibt es nur in Ausnahmefällen.

Wird dies durch die ARBEITSZEIT ergänzt, kommen diese Varianten hinzu

Fixe Arbeitszeit

Das sind starre Vorgaben, zu welchen Tageszeiten und wie viele Stunden pro Tag zu arbeiten ist.

Teilflexibel

Die Angestellten haben die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten − zum Beispiel über ein Gleitzeitmodell.

Vollflexibel

Wann die Mitarbeitenden arbeiten und teilweise auch wie lange, hat bei diesem Arbeitsmodell keine Relevanz für die Unternehmen.

Wie profitieren ArbeitnehmerInnen vom Hybrid-Work-Modell?

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Work-Life-Balance

Erst einmal die Kids zur Schule bringen, danach die morgendliche Routine mit Arbeitsmails beginnen können und mittags eine Runde Yoga im Lieblings-Yogastudio: Dank Remote-Work können individuelle Bedürfnisse einfacher in den Arbeitsalltag integriert werden. Zusätzlich fallen lange Pendelfahrten ins Office weg, was Zeit einspart, die für Freizeitaktivitäten verwendet werden kann.


Kostenersparnis

Weniger Präsenzarbeit = weniger Kosten für ArbeitnehmerInnen.
Abotickets für den öffentlichen Nahverkehr, Autofahren (inklusive stressiger Parkplatzsuche), teure Verpflegung in der Innenstadt – all diese Kosten fallen bei Remote Work teilweise weg. Zudem kommt Standortunabhängigkeit mit ins Spiel, da sie nicht mehr dort wohnen müssen, wo sie arbeiten, können sie alternativ günstiger in Vororten leben.


Vertrauen & Zufriedenheit

Den Mitarbeitenden wird ein hohes Maß an Vertrauen und Eigeninitiative gewidmet, da diese im Homeoffice nicht unter der "Aufsicht" Ihres Chefs, sondern Ihre Arbeit selbstständig und alleine verrichten. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist etwa ein persönlich eingerichteter Arbeitsbereich oder die Möglichkeit, auch während der Arbeit entspannte Kleidung zu tragen, die die Zufriedenheit steigern und unter dem Strich zu mehr Produktivität führen.

Welche Vorteile bietet hybride Arbeit für Unternehmen?

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Lange Zeit galt die Annahme, insbesondere ArbeitnehmerInnen würden von flexiblen Arbeitsmodellen profitieren. Doch der Zwang zum Homeoffice zeigte, dass Unternehmen ebenfalls vom neuen Ansatz profitieren.


Kostenersparnis

Eigentlich logisch - weniger Personal, weniger Kosten. Umfrageergebnisse unter Unternehmensverantwortlichen sehen Einsparungspotenziale von über 20 Prozent. Es muss nicht mehr für jeden Mitarbeitenden ein individueller Arbeitsplatz vorgehalten werden. Im Ergebnis wird tendenziell auch weniger Bürofläche benötigt, wodurch Mietausgaben eingespart werden. Teils werden teure Büroräume in Innenstadtlage aufgegeben.


Employer Branding

"Flexibility before money" - Die Möglichkeit flexibler Arbeitseinteilung wird künftig zu einem wesentlichen Kriterium für das Employer Branding und bei der Akquisition neuer MitarbeiterInnen. Darüber hinaus haben Unternehmen außerhalb der Metropolregionen einfacheren Zugang zu Fachkräften. Junge, qualifizierte MitarbeiterInnen, die weiterhin auf dem Land leben möchten, sind dank Remote Work nun eine potentielle Zielgruppe.


Produktivität

Entgegen des weit verbreiteten Vorurteils, die Produktivität würde durch Remote Work sinken, wird dies in der Praxis häufig nicht beobachtet. Ganz im Gegenteil berichten zahlreiche Manager gar von Produktivitätssteigerungen. Die Möglichkeit, ohne störende Geräusche fokussiert zu arbeiten, sowie eine grundsätzlich höhere Mitarbeiterzufriedenheit dank flexiblerer Arbeit, sind Gründe hierfür.


Nachhaltigkeit & Stärkung des ländlichen Raums

Zuletzt sind die gesamtgesellschaftliche Vorteile zu erwähnen. Der Wegfall von Pendelwegen zum Arbeitsstandort und unnötigen Geschäftsreisen, die mitunter durch Inlandsflüge bewerkstelligt werden, spart nicht nur Zeit, Nerven und Geld, sondern verringert auch CO2-Emissionen. Hybrides Arbeiten trägt dadurch wirksam zum Klimaschutz bei.

Remote Work erhöht außerdem die Flexibilität bei der Wahl des Wohnorts. Fachkräfte sind nicht mehr gezwungen, für qualifizierte Arbeit in die Metropolregionen zu ziehen, was zu einer höheren gesellschaftlichen Durchmischung und folglich Stärkung des ländlichen Raums führt.

Wichtige Vorraussetzungen für hybrides Arbeiten


Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Deshalb werfen wir an dieser Stelle auch einen Blick auf die Herausforderungen und potenziellen Nachteile, die Hybrid Work haben kann.


Höherer Koordinationsaufwand

Für Führungskräfte ergibt sich ein höherer Aufwand bei der Koordination ihres Teams, wenn die Teammitglieder an unterschiedlichen Orten und möglicherweise auch zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten. So sollten regelmäßige Mitarbeitergespräche geführt werden, um mögliche Konsequenzen, wie beispielsweise eine Überlastung des Mitarbeitenden, frühzeitig zu erkennen.


Wenig sozialer Austausch unter KollegInnen

Wenn sich KollegInnen und ganze Arbeitsgruppen längere Zeit nicht mehr persönlich sehen, kann dies einen negativen Einfluss auf das Gemeinschaftsgefühl innerhalb Ihrer Teams haben. Hier können Sie beispielsweise mit monatlichen Präsenztagen gegensteuern. An denen sind dann alle Kolleg:innen der jeweiligen Arbeitsgruppe zur selben Zeit im Büro. Auch Teamevents helfen dabei, das Wir-Gefühl zu stärken.


Angepasste Bürokonzepte und Homeofficemöbel

Büros sind beim hybriden Arbeitsmodell nicht mehr nur ein Arbeitsort, sondern vor allem auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Entsprechend braucht es eine passende Raumaufteilung mit Rückzugsorten, richtigen Akustikschutz und ergonomische Möbel für gesundes und konzentriertes Arbeiten. Und hierbei möchten wir Ihnen gerne behilflich sein!


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